Täglich grüßt das Murmeltier.

Hallo meine Lieben 🙂

die Jogginghose ist nach 3 Wochen endlich mal wieder gewaschen, das Deo nach einer Woche bereits leer und die dritte Maschine Babywäsche für diese Woche liegt gefaltet im Schrank- wartend darauf, dass morgen wieder alles darauf entleert werden kann.

Vier Pullover und vier Bodies pro Tag sind Luxus. Aber heute – toi toi toi- mussten wir Lenny bloß einmal umziehen.

Nach vier Monaten ständiger Begegnung mit dem Reflux war das heute mal eine wundersame Abwechslung.

Das Fieberthermometer fungiert als Verdauungsanreger und wartet auf seinen morgigen Einsatz, falls Lenny wieder mal Schwierigkeiten hat, das angedickte Zeugs abzuführen.


Heute waren wir kurz einkaufen. Eine Herausforderung, die wohl allen Mamas und Papas mit sowohl pflegeleichten als auch – ich nenne sie mal- temperamentvollen Babys widerfährt.

Es beginnt ja schon bei der nervenaufreibenden Suche nach einem Parkplatz- denn die überdimensionale Auswahl an Familienparkplätzen lässt schnell den Überlick verlieren. Wie nervig.

Nachdem wir also wieder einmal ca. 37km vom Kaufhaus entfernt geparkt haben, den absolut mit Tragekomfort ausgestatteten und überhaupt nicht schweren MaxiCosi quer durch den Regen über den Parkplatz schlörrten, erwartete uns ein freudiger Anblick:

Von den vier zur Auswahl stehenden MaxiCosi-Einkaufswagen war doch tatsächlich einer verfügbar- das ist wie Weihnachten und Geburtstag vor dem Elternsein zusammen! Hurra!

Der Kleine schläft. Das ist super.

Schnell durch die Gänge gehuscht- dabei natürlich fast zehn Mal irgendwelche Menschen überfahren, weil die Sicht nach vorne mit dem aufliegenden MaxiCosi doch sehr eingeschränkt ist- sind wir dann kurz vor der Kasse beim Toastbrot angekommen.

Ausgewogene Ernährung, kochen und regelmäßige Essensmalzeiten sind bei uns absolut nicht machbar. Wir essen meistens im Stehen einen Joghurt, das Mittagsessen fällt entweder aus oder taugt als erstes Essbares pro Tag bei MCess oder einer X-beliebigen Pommesbude und das Abendessen gleicht dem Frühstück:

Hier sind wir also beim Alles- oder- Nichts- Prinzip.

„Super Figur dafür, dass du vor vier Monaten noch hoch schwanger warst!“ Haha. Danke… wenn ihr alle wüsstet.

Manchmal sind wir auch einfach zu müde um etwas zu essen.

Naja, jedenfalls waren wir beim Toastbrot angekommen. Der Kleine schlief noch. Klasse!!

Doch ehe wir uns versahen, fuhr ein Mitarbeiter mit seinem lautstarken Hupwagen neben uns her, dessen Dezibelstärke sich kaum von einer eines Tomorrowland- Festivals unterscheiden ließ, und mit einem Mal öffneten sich Lennys Knopfaugen – Er ist wach.

Shit. Jetzt muss es schnell gehen, denn wenn wir eines bisher lernen durften, dann, dass Babys noch weniger Geduld besitzen als Daniel und ich gemeinsam.

Zu unserem Glück war die Kasse relativ leer, sodass es dann doch recht schnell ging. Ein paar Knüttereien waren mit witzigen Grimassen für Lenny schnell überspielt und nachdem man die Lachnummer nicht nur des eigenen Sohnes, sondern auch der nebenan- und hinter einem befindenden Kunden war, flüchteten wir schnellstmöglich zum Auto.

 

Geschafft.


Wenn dein Baby dir in die Augen sieht, kurz überlegt und anschließend aus tiefstem Herzen anfängt zu Lachen, sodass die eigentlich großen Knopfaugen zu kleinen chinesischen Sichtluken werden, dann weißt du, dass du auf dem richtigen Weg bist.

In diesem Sinne wieder einmal:

Es muss nicht immer Milch sein, gute Nacht und bis spätestens übermorgen! 😉

Eine Antwort auf „Täglich grüßt das Murmeltier.“

  1. Gerade so geschafft.. 😉
    Ich hab gestillt, ich konnte auch nie was planen weil die zeiten immer nach dem hunger gingen u der war nicht regelmäßig.

    Einkauufen war auch da ne katastrophe, also nicht immer.

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