Oh, du Fröhliche…

Hallo meine treuen Leser,

So, 1. Advent und damit für alle Milchzähne: Einen harmonischen Start in die Weihnachtszeit ♡ !

Hinter uns liegen tausend Aneinanderreihungen von Krankheiten, mein Beginn in die Arbeitswelt und – wie ihr hoffentlich alle ‚liked‘ – meine Facebook-Seite dieses Blogs. Folgt mir also auch dort, denn „mal eben schnell geschrieben“ kann ich da kürzere Updates verfassen und ihr bleibt auf dem Laufenden.

Lenny und Luna entwickeln sich wunderbar, wobei Lenny im Moment wirklich bei jeder Kinderkrankheit die Hand innerhalb des Verteilerzentrums hebt.

Hand-Fuß-Mund, Mittelohrentzündung und pausenloser Schnupfen sowie Husten liegen hier ganz hoch im Kurs.

Mein Arbeitsbeginn war genauso wunderbar wie kurz.

Einen Tag nach dessen Start konnte ich für 2 Wochen in’s ‚Kinderkrank‘ gehen. Es bleibt nunmal nicht aus und wie sagen die Leute so schön „Man steckt halt nicht drin.“

Wir haben trotz alle dem eine schöne Zeit und genießen jede Minute zusammen.

Eingespieltes Team halt. 😉


Diese Geschichte muss ich allerdings eben ‚aus dem Nichts‘ heraus mit euch teilen. Typisches Geschehen:

Nachdem ich gestern meinen Bruder abholte, der uns auf den Weihnachtsmarkt begleitete, startete unser Trip eigentlich recht entspannt.
Es war rappelvoll, aber davon ließen wir uns im Interesse der karusselljagenden beiden Mäusen nicht unter kriegen.
Lenny drehte mit seinem Patenonkel eine Runde auf dem Pferdekarussell, während ich mich mit Luna in die Reihe der geldabhebenden Menschen bei der Bank anreihte.
Anschließend ein Crepes mit trippeliger Trippel-Nutella verspeist, wuselten wir uns zum nächsten Karussell des Weihnachtsmarktes durch, das sich allerdings am anderen Ende befand.

Auf dem Weg dahin trafen wir Mama, die sich natürlich nicht nehmen ließ, ihren beiden Enkelchen einen 10er zu geben, damit sie weitere Runden auf dem kinderbesetzten Drehgefährt ziehen können.

Mein Bruder und ich drehten die Runden an der Seite jeweils einen Kindes verantwortungsbewusst mit.
Eigentlich bin ich im Gegensatz zu meinem 11 Jahre jüngeren Bruder absolut nicht schwindelfrei, aber selbstlos wie ich bin, ließ ich also 2 Runden Karussellfahrt neben meiner Tochter mit Blick auf Niclas und Lenny über mich ergehen.
Herrlich.
Die Kinder freuten sich und waren total glücklich.

Auf dem Rückweg kämpften wir uns mit Buggy und Lenny auf dem Arm durch die inzwischen größtenteils durch Glühwein angeheiterte Menschenmenge schließlich zurück zum Anfangskarussell um noch eine letzte Fahrt mitzunehmen.
Die Bratwurst im Bauch verhalf uns trotz der Kälte einen warmen Platz zu finden, an dem wir auf die nächste Runde warteten.

Als wir uns schlussendlich auf den Pferden positionierten, jeweils einer von uns wieder neben und festhaltend der Kinder, geschah das Unglück.

Lenny rutschte ab, viel runter und landete so dick eingepackt und gepolstert wie er war auf dem Karusselldrehscheibenboden.
Mir rutschte das Herz ebenso krass in die Hose wie meinem wirklich beschützerischem Bruder.

Scheiße, dachte ich nur. Mein Junge. Hoffentlich ist nichts passiert.

Natürlich glotzten uns alle an.

Alle, bis auf einen. Der sich direkt vor uns im Kassenbüro sitzende Mann.
Er startete das Karussell und ließ es seine Runden drehen.

Während die übrigen Kinder mit ihren freudigen Augen den Spaß genossen, war ich also damit beschäftigt im Stehen und die Balance haltend meinen Jungen zu beruhigen, wohingegen Niclas mit Luna auf dem Arm neben mir das gleiche tat.

Als der Fahrkarteneinsammler dann auch noch unsere Chips einsammeln wollte, obwohl er sah, dass wir uns in einer prekären Misslage befanden, platzte mir der Kragen und ich stellte lauthals und unmissverständlich klar, dass ich es nicht einsehe, für diese Runde zu zahlen.
Zumal der Kassenmann das Pferdekarussell absolut nicht hätte starten dürfen.

Lenny beruhigte sich, wir 3 beruhigten uns und genossen so eine weitere Runde mit der richtigen Intention für Kinder:

Spaß haben.

Lenny lachte und sang fleißig seine Lieder.
Der Schock war also größer als der Sturz, zumal Niclas ihn teilweise noch auffangen konnte, sodass er lediglich mit seinem pampers- und durch die Thermohose gepolsterten Po auf dem Boden landete.

Ich hatte nach den 2 weiteren Drehrunden also bestimmt eine halbe Stunde lang Probleme mich wieder zu erden und suchte mir Hilfe bei einer gekauften Cola.

Was ein Weihnachtsmarktbesuch.
Man kann noch so gut aufpassen, trotzdem längst nicht alles verhindern.

Gut, dass nichts passiert ist.


Und nachdem L&L heute schon Freude daran hatten, meinen gesamten Nagellack auf den Fliesen, dem Sofa und ihren Anziehsachen zu verteilen, während ich mir die Freiheit rausgenommen habe zu saugen, half uns unsere liebe Nachbarin von oben drüber mit Nagellackentferner aus, sodass planvoll planlos natürlich auch unser Start in die Weihnachtszeit beginnen kann. 🌲🦌🎅😅🤷‍♀️

In diesem Sinne verabschiede ich mich wieder einmal damit, dass es nicht immer Milch sein muss- denn Nagellackentferner tuts auch- schönen Beginn in die morgige Woche und bis ganz bald,

Eure Mona mit L&L

Ps: Abonniert uns gerne auf Facebook. Und nächstes Mal gibts hier wieder einen Text über so manche Gedanken, die man hat.  😉

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